JRK-Rheda-Wiedenbrück
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Verkehrsunfall
Übung für LZ Rheda und das DRK Rh-Wd

Zusammen mit dem Löschzug Rheda und dem DRK Rheda-Wiedenbrück inszenierten wir am Mittwoch, 24.09.2014, auf einem Bauernhof im Ortsteil Rheda einen Verkehrsunfall. Die Übungsleiter stellten ihre Kameradinnen und Kameraden vor folgende Situation:
„Marc, Shane und Andreas wollten von einem Bauernhof alte Möbel für Bedürftige abholen. Bei der Einfahrt auf den Hof wurden sie von einem aus der Kontrolle geratenen Trecker seitlich gegen eine Silowand gedrückt. Aufgrund des Aufpralles verzogen sich die Türen, der Fahrer und sein Beifahrer erlitten sehr schwere Verletzungen.“

Die Lageerkundung der Feuerwehr direkt nach deren Eintreffen führte dazu, dass sie schnell den leicht verletzten Shane im Laderaum des Fahrzeuges unter Regalen und Holzbrettern entdeckten.
Marc, der Beifahrer, der Kleintransporters hatte eine stark blutende Wunde am Arm und musste aufgrund eines Rückentraumas möglichst schonend befreit werden. Die Schwierigkeit bei dieser Rettung lag darin, dass über die Beifahrerseite kein Zugang zum Fahrerraum möglich war.
Der leicht eingequetschte Fahrer Andreas hatte aufgrund von inneren Blutungen im Bauch einen Volumenmangelschock. Der hohe Blutverlust führte zu einer zunehmenden Verschlechterung seines Allgemeinzustandes, sodass der Rettungsdienst in Absprache mit der Feuerwehr entschloss, eine schnelle Rettung (sog. Crashrettung) durchzuführen. Im Laufe der Befreiung wurde Andreas bewusstlos.
Nachdem der Fahrer aus dem Kleintransporter befreit war, machte sich die Feuerwehr daran, das Fahrzeug so zu öffnen, dass Marc möglichst schonend befreit werden konnte. Dabei wurde sowohl der Fahrersitz als auch der Schalthebel des Transporters ausgebaut, um Marc ohne irgendwelche Hindernisse aus dem Fahrzeug ziehen zu können.

Wir bedanken uns beim Löschzug Rheda und dem DRK Rheda-Wiedenbrück für die Teilnahme an der Übung. Der Löschzug Rheda hat unter www.loeschzug-rheda.de ebenfalls Informationen und Bilder zur Verfügung gestellt.
Weitere Fotos findest du in der Galerie
Spürnasen weisen Helfern den Weg

Die Mitglieder des Jugendrotkreuzes Halle (Westf.) haben am Sonntag, 12.04.2015, zusammen mit der Hundestaffel „Findehunde“ eine Übung durchgeführt. Die Erste Hilfe Maßnahmen die zuvor in den Gruppenstunden gelernt und geübt wurden, konnten die Kinder und Jugendlichen nun im Außenbereich des Gerry Weber Stadions unter realistischen Bedingungen anwenden. Realistisch?! Das ist unser Stichwort!

Unser RND Team hat nämlich das Schminken der Verletzungen und die Darstellung übernommen. Damit die Hunde die Darsteller finden konnten, mussten sie einen Gegenstand in der Hand halten oder in der Hosentasche aufbewahren. Wenige Minuten reichten dafür bereits aus, um dem Hund eine geeignete Geruchsprobe zu liefern. Mithilfe dieser nahm der Mantrailer - Menschensucher - die Fährte des Verletzten auf und führte Frauchen und die Ersthelfer zum Verletzten. Während der Hund für seinen Erfolg belohnt wurde, begann die Arbeit für die Jugendrotkreuzler. Die jungen und ambitionierten Ersthelfer wurden mit Kopfplatzwunden, Bewusstlosigkeit, Knochenbrüchen und anderen kleinen Verletzungen konfrontiert. Ansprechen, Unfallgeschehen erfragen und Verletzungen erkunden - das sind die ersten Maßnahmen. Dann wird die Entscheidung gefällt: „Wir brauchen einen Rettungswagen! Du gibst über Funk die Rückmeldung. Ich kümmere mich um den Patienten.“ „Verstanden!“ Die Kinder und Jugendlichen sind in ihrem Element. Sie versorgen die Wunden, beruhigen den Verunglückten und weisen den Rettungswagen ein.
PKW-Unfall Übung mit dem LZ Rheda

An einem schweren Verkehrsunfall als Übung für den Löschzug Rheda haben drei Mitglieder der Realistischen Notfalldarstellung mitgewirkt. Es wurde angenommen, dass ein Auto in einer Kurve aufgrund eines entgegenkommenden Traktors links von der Fahrbahn abgekommen ist, sich seitlich mehrmals überschlagen hat und mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt ist. Die Fahrzeuginsassen wurden eingeklemmt. Während der Beifahrer neben einem Schock nur leichte Verletzungen von sich trug, wurde die Fahrerin schwer verletzt. Ihre Beine waren im Fußraum eingeklemmt, das Schienbein brach aufgrund der Krafteinwirkung und aufgrund von Rückenschmerzen konnte eine Wirbelsäulenverletzung nicht ausgeschlossen werden. Folglich gingen die Einsatzkräfte bei der Rettung sehr vorsichtig und behutsam vor. Sie schafften sich durch den Einsatz von diversen Gerätschaften Zugang zu den Verunfallten und befreiten schließlich sowohl den Leichtverletzen, als auch die schwerverletzte Person schonend.

Wir bedanken uns bei den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für die Übung. Auf der Homepage des Löschzuges Rheda stehen ebenfalls Informationen über dieses Szenario bereit.

Stadtverbandsübung Rheda-Wiedenbrück am 30.10.2015

Die Löschzüge der Stadt Rheda-Wiedenbrück und die Werkfeuerwehr Westag & Getalit AG haben am letzten Freitag im Oktober eine gemeinsame Übung absolviert, bei der die Realistische Notfalldarstellung nicht fehlen durfte.
Ausgangslage war ein Schulfest in der Pius-Bonifatius-Schule mit zahlreichen Schülern und ein zeitgleich stattfindendes Klassentreffen von Ehemaligen. Das für das Fest erworbene Tischfeuerwerk  stellte sich jedoch als normales Feuerwerk heraus. Aufgrund der zahlreichen Feuerwerksexplosionen fingen die Vorhänge und Einrichtungsgegenstände in dem Raum nach und nach Feuer. Den Darstellern, welche Mitglieder im Jugendrotkreuz und in der Jugendfeuerwehr sind, wurden unter anderem Verbrennungen, Knochenbrüche und Schnittverletzungen geschminkt. Nach gut 2-stündiger Vorbereitungsphase befanden sich alle Mitwirkenden an ihren zugewiesenen Plätzen. Das Szenario ging davon aus, dass sich beispielsweise zwei Jugendliche aus Angst vor dem Feuer versteckt haben und Personen, die in das Treppenhaus geflohen sind, dort aufgrund der rasanten Rauchausbreitung die Orientierung verloren haben.
Nach einer Stunde war die Übung erfolgreich beendet und der Abend klang mit allen Beteiligten am Gerätehaus in Wiedenbrück aus.

Wie die Feuerwehr die Übung durchgeführt hat, wird auf den Internetseiten der Löschzüge Rheda und Wiedenbrück berichtet.

Für das Einbeziehen der Realistischen Notfalldarstellung bei der Stadtverbandsübung 2015 bedanken wir uns.

Zugübung Löschzug Rheda am 17.11.2015

Abends in der Dunkelheit ist ein Auto mit einem LKW in einer Kurve zusammengestoßen. Drei Personen wurden verletzt. Der LKW hatte Flaschen mit Chlorgas beladen, die stark beschädigt wurden, sodass das gesundheitsgefährdende Gas ausströmte. Dieser Übung stellten sich die Kamerdinnen und Kameraden des Löschzuges Rheda und der Rettungsdienst von der Stadt und vom DRK. Sehr realistisch wurde die Situation zusätzlich durch einen zerstörten VW Passat, Chlorgranulat und eine Nebelmaschine.

Der Rettungsdienst traf als erstes an der Unfallstelle ein. Sich unverzüglich um die Verletzten zu kümmern war ihnen nicht möglich, da sie die Gase und die Gefahrentafel am LKW wahrgenommen hatten. Doch kurze Zeit später traf auch die Feuerwehr ein und dämmte die Gase so ein, dass sich der Rettungsdienst gefahrlos um die PKW Insassen kümmern konnte.
Bei der LKW Fahrerin bestand akute Lebensgefahr, da sie durch den Aufprall ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte und bewusstlos war. Dies erkannten die Rettungskräfte sehr schnell und brachten sie außerhalb der Gefahrenzone.
Die Autofahrerin und ihre Beifahrerin waren eingeklemmt und erlitten Knochenbrüche. Der Zustand der Fahrerin war stabil, die Beifahrerin war stark eingetrübt. Zur besseren medizinischen Versorgung stieg eine Rettungskraft in das Auto ein. Im Laufe der Übung stellte der Rettungsdienst fest, dass die Beifahrerin vor dem Unfall einen Zuckerschock erlitten hatte. Nach der Medikamentengabe verbesserte sich auch ihr Zustand, sodass eine patientenschonende Rettung vorgenommen werden konnte. Die Scheiben, Türen und das Dach wurden mit schwerem Gerät der Feuerwehr entfernt. Die verletzten Insassen äußerten Angst, Schmerzen und den Wunsch, schnell befreit zu werden. Die Situation in Gänze -eingeklemmt zu sein, Schmerzen zu haben, die vielen Stimmen rundherum, die lauten Geräusche und die Bewegungen am Auto beim Schneiden- verursachte bei den Personen schließlich große Unsicherheiten. Doch mit Gesprächen gelang es den Rettungskräften der Stadt Rheda-Wiedenbrück und vom DRK die Insassen etwas zu beruhigen und abzulenken.

Nach ca. 1,5 Stunden waren alle Verunfallten befreit und die Übung beendet. Der Löschzug Rheda hat auf seiner Homepage ebenfalls einen Bericht und Fotos veröffentlicht.
Orientierungsfahrt der Jugendfeuerwehr 2016

Bereits zum 2. Mal haben die Notfalldarsteller des Jugendrotkreuzes die Erste Hilfe Station für die Orientierungsfahrt der Jugendfeuerwehr im Kreis Gütersloh gestellt. Ausrichter der zum 13. Mal stattfindenden Fahrt war die Jugendfeuerwehr Rheda-Wiedenbrück, da sie im vergangenen Jahr als Sieger gekürt worden sind.

An unserer Station galt es drei verletzte Personen zu versorgen und zu betreuen. Und das haben wir uns ausgedacht: Während die Jugendlichen vom Jugendrotkreuz den Bulli putzten, brachte einer von ihnen Getränke in die Fahrzeughalle. Dort stürzte die Person und die Colaflasche zerbrach, wodurch sie sich eine stark blutende Wunde am Unterarm zuzog. Von dem Klirren erschrocken, fiel eine Person von der Leiter. Sie blieb bewusstlos am Boden liegen. Die Dritte am Unfallgeschehen Beteiligte, erlitt beim Anblick des Blutes einen Schock.

Nach und nach kamen die Gruppen der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Gütersloh - insgesamt 12 an der Zahl - und stellten sich den Herausforderungen an dieser Ersten Hilfe Station. Neben der Versorgung der Verletzungen, musste der Notruf abgesetzt und die Verletzten betreut werden.
Bei den insgesamt 6 Stationen hat die Jugendfeuerwehr Werther die meisten Punkte gesammelt und fährt als Sieger dieser Orientierungsfahrt nach Hause - Herzlichen Glückwunsch!

Uns hat der Tag viel Spaß und Freude bereitet und wir freuen uns auf vielleicht ein nächstes Mal.
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